Im Zeichen der Natur
Wer die Tanne als Zeichen für die Natur, die Schöpfung, die Erde aus der wir kommen und wieder gehen und den Nächsten nicht achtet und ehrt ist sein Dasein nicht  wert. Josef Nuxoll
 


WERTEGEMEINSCHAFT: Daten aus Inneneinrichter Guide * * * *
imzeichendernatur,de, Datum, Köln -Lindenthal den 24.10.2022


Die Entwicklung des Möbel- und
Küchenhandels


Nach einem gesamtwirtschaftlich durchwachsenen 1. Quartal 2021 zeigten die Monate April, Mai und Juni ersteZeichen der Erholung im Einzelhandel. Wie das StatistischeBundesamt mitteilte, ließen die Lockerungen der Corona-Maßnahmen die Umsatzzahlen in Einzelhandel und Tourismus im Mai zwar kräftig steigen, sie lagen aber deutlichunter dem Vorkrisenniveau. Eine Insolvenzwelle aufgrund
der Pandemie blieb in 2021 glücklicherweise aus. Auch als Effekt staatlicher Unterstützungen und des Aussetzens der Insolvenzantragspflicht setzte sich der  langjährige Trend sinkender Insolvenzzahlen sogar verstärkt fort. Der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln, der seitBeginn der Coronakrise von den Einschränkungen starkbetroffen war, konnte sich im Mai 2021 real, kalender- und saisonbereinigt um 6,7 Prozent gegenüber dem Vormonatsteigern. Der Internet- und Versandhandel zeigte sich während-dessen vom wiederaufkeimenden Wachstum des stationären Handels unbeeinflusst. Ende des ersten Quartals 2021 hatte der Versand- und  Internethandel mit einerZuwachsrate von rund 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr
einen Umsatzrekord erzielt.



Die deutsche Wirtschaft erholte sich bis zu Beginn des 4. Quartals 2021 stetig und auch der Arbeitsmarkt hattesich trotz Corona weiter gut entwickelt. Diese Entwicklungspiegelt sich auch in der rückläufigen Inanspruchnahmevon Kurzarbeit wider: Die Statistik der Bundesagenturfür Arbeit gibt die jahresdurchschnittliche Kurzarbeiter-zahl 2021 mit rund 1,85 Millionen deutlich geringer an, als 2020 mit einer durchschnittlichen Kurzarbeiterzahl von2,94 Millionen Personen. Trotz der Omikron-Welle im Winter 2021 und der damit verbundenen Eindämmungsmaß- nahmen wie 2G im Einzelhandel und dem in großen Teilen eingeschränkten
Weihnachtsgeschäft, hat die Wirtschaftsentwicklung im Schlussquartal leicht  nachgegeben.
Der Jahresstart im Lockdown, der bis Mai 2021 anhielt, zeigte, dass Einzelhändler sich mit verschiedensten Möglichkeiten beschäftigen mussten, wie sie ihr Geschäft
wenigstens teilweise wieder betreiben konnten. Neben den reinen Online-Aktivitäten wie Online-Shop, Marktplätze oder auch Social Media, standen Click & Meet, Call
& Meet und Click & Collect im Fokus vieler Händler.Zahlreiche Händler, die bisher ihren Schwerpunkt auf denstationären Vertrieb gelegt haben, nutzten die Zeit, einen
Online-Shop zu installieren bzw. den vorhandenen zuoptimieren und erweiterten ihre Serviceleistung häufig um Click & Collect, Call & Collect sowie Click & Meet. Geschäfte mit Öffnung für Terminkunden oder für begrenzte Kundenzahlen verzeichneten geringere Umsatzverluste. In vielen Fällen haben die Kunden nach wie vor auf On-line-Beratungsmaßnahmen zurückgegriffen. Einige Händler 27
boten beispielsweise die Beratung über Skype und Face- Time an, andere griffen auf Telefon und E-Mail zurück. Der Möbelhandel war so uneingeschränkt zu erreichen und für den Kunden da.
Das Einkaufen mit Termin bzw. das Abholen der Produkte im Ladengeschäft war im Frühjahr 2021 ein erster Schritt, konnte aber keine dauerhafte Öffnungsstrategie
sein. Anfang März 2021 wurden angesichts sinkender Infektionen die Coronaschutz-maßnahmen gelockert.
Bei einer stabilen oder sinkenden 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 100 Neuinfek-tionen pro 100.000 Einwohner gab es wieder Öffnungsmöglich keiten im Non-Food-Einzelhandel. Dabei war die Zahl der Kunden im Geschäft begrenzt – auf eine Kundin oder einen Kunden pro 10 Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter
Verkaufsfläche und einem weiteren für jede weiteren 20 Quadratmeter.
Über den Sommer hinweg gab es keine Einschränkungen für den stationären Einzelhandel.
Mit diesen musste der Non-Food-Fachhandel ab Herbst 2021 rechnen. Belastet wurden die Händler Ende Oktober mit verschärften Corona-Regeln. Mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfs wie Supermärkte und Drogerien, durften wegen der vierten Corona-Welle nur Geimpfte oder Genesene (2G) die Läden betreten. Zudem wurde die Branche von Lieferproblemen geplagt: Ausgerechnet
in der umsatzstarken Zeit vor Weihnachten klagten rund zwei Drittel der Einzel-händler, nicht alle Produkte anbieten zu können.